Kultur

 

Calgary verfügt über einige wunderschöne Ausstellungen und Museen, hier ein paar Vorschläge:

 

Calgary Stampede

Hier findet jedes Jahr die Calgary Exhibition and Stampede statt. Dies ist eine Landwirtschafts-Schau, die 10 Tage lang das gesamte Stadtbild prägt und viele Menschen aus der ganzen Umgebung nach Calgary zieht. Doch ist die Ausstellung nicht das einzige Event dieser Tage, es gibt ein von vielen Sponsoren und Restaurants organisiertes großes Pfannenkuchen-Frühstück, außerdem aber noch die größte Rodeo-Show der Welt.

Stampede Park

zwischen 12 Avenue S.E. und 25 Avenue S.E.

Calgary

 

Glenbow Muesum

Dieses Museum widmet sich der Geschichte der Gegend mit ihren Ureinwohnern. Die Zeit der Indianer und ersten Siedler wird in diesen Räumen wieder lebendig. Das Museum selbst befindet sich im Calgary Convention Centre, ganz in der Nähe des Calgary Tower.

Glenbow Museum

130 9th Ave. SE

Calgary

 

Calgary Zoo / Prehistoric Park

Der Zoo wurde 1920 gegründet und befindet sich außerhalb der Innenstadt. Hier leben neben typischen Zoo-Tieren über 250 Arten, die auf der Liste der bedrohten Lebewesen stehen. Außerdem beinhaltet der Zoo einen botanischen Garten, durch de es sich definitiv zu spazieren lohnt. Im Prehistoric Park sind Skellette, Bilder und sonstige Darstellungen von Dinosauriern ausgestellt.

 

 

Geschichte

 

Lange bevor die ersten Siedlungen in der Gegend des heutigen Calgary entstanden, lebten dort die Indianer des Blackfoot-Stammes. Deren Stammesgebiet erstreckte sich über fast den gesamten heutigen kanadischen Bundesstaat Alberta und bis nach Amerika und dessen Bundesstaat Montana. Für die Ureinwohner war diese Gegend über 11000 Jahre lang ihre Heimat.

 

Ende des 19. Jahrhunderts ließen sich die ersten europäischen Siedler nieder, doch schon fast ein Jahrhundert früher kamen Kartographen, um das Land zu erkunden und zu vermessen. Schon bald nach der Entstehung der Siedlung gründete man einen Polizeiposten, der für die nähere Region zuständig war. Dieser wurde dann mitsamt der aufkeimenden Stadt Fort Calgary genannt. Eine Bahnverbindung von der Ostküste Kanadas wurde gebaut, den Menschen wurden Grundstücke geschenkt, was alles zu einem schnellen Bevölkerungszuwachs führte. Die Cowboys aus südlicheren Gegenden trieben ihre Tiere immer weiter gen Norden, wo sie dann im heutigen Alberta auch frisches Weideland fanden. Die Region wurde zum Mittelpunkt der Viehzucht im nördlichen Amerika.

 

Mitte des 20. Jahrhunderts gab es einen wirtschaftlichen Umschwung in Calgary, denn es wurden große Ölvorkommen entdeckt. Die Viehzucht trat in den Hintergrund, bald waren über 60% der arbeitenden Bevölkerung in der Ölindustrie beschäftigt. 1988 fanden nun nach der Ölkrise und dem damit verbundenen wirtschaftlichen Einbruch die Olympischen Winterspiele statt. Einen Weltrekord stellte die Stadt selbst während dieser Tage auf, da über die gesamte Zeit der Spiele ein Feuer an der Spitze des 190 Meter hohen Sky Towers brannte, war dies die bis heute größte olympische Fackel aller Zeiten.